Meine ersten IKT Erfahrungen…

Als ich vor einigen Wochen zur ersten IKT-Sitzung (IKT=Informations- und Kommunikationstechnologien) an der PH Thurgau bin, war mir noch in keinster Weise bewußt wie wenig ich mich doch mit dem Internet bzw. Web 2.0 und all seinen Möglichkeiten auskenne. Bis dahin dachte ich, dass ich über die Möglichkeiten, die mir das Internet bietet, nicht nur für private, sondern auch für schulische Zwecke, bestens informiert sei; schließlich konnte ich ich doch hervorragend das Internet als Informationsquelle nutzen. Doch weit gefehlt!

Schon nach der ersten Sitzung war mir klar, da gibt es eine Menge für mich zu lernen, insbesondere was den Einsatz von Web 2.0 im Untericht anlangt! Ganz zu schweigen von den unzähligen Begriffen (PLE, LMS, Tags, Bookmarking, igoogle, RSS, Moodle, Blog, Barcamps…und…und…), die ich zwar durchaus schon einmal gehört hatte, jedoch keine Ahnung hatte, was sich eigentlich dahinter verbirgt, denn bis zu diesem Zeitpunkt war ich ja davon überzeugt, dass diese Dinge nur für absolute ‘Internet-Freaks’ wichtig sind, aber sicher nicht für mich. Doch mittlerweile, nach zwei Präsenzphasen sowie einer sehr intensiven dritten Onlinephase weiss ich, dass ich als zukünftige Lehrerin diese Begriffe nicht nur kennen, sondern auch mit dem was dahinter steckt und deren Anwendungsmöglichkeiten sicher umgehen können sollte, denn für meine zukünftigen Schüler ist dies alles Alltag und völlig normal!

Jetzt habe ich also tatsächlich meine ganz persönliche igoogle Seite, welche eine Teil meines PLEs (Personal Learning Envirnoment) darstellt. Und was soll ich sagen, ich bin wirklich beeindruckt, dass man seine Internetsitzung gleich mit allen notwendigen Links beginnen kann und keine weiteren tausend Tabs dazu öffnen muss…nur das mit den booksmarks hinzufügen, das will und will einfach nicht funktionieren…

Auch mit diigo und dem Erstellen von social bookmarks habe ich doch noch meine Schwierigkeiten. Wenngleich ich dies wirklich eine sehr gutes Tool finde um fürm ich und meine Interessen wichtige und informative Links mit Hilfe von Tags (Verschlagwortung) nicht-hierarchisch zu speichern. Die ‘social’ Komponente, also meine Links, die ich für interssant befunden habe, mit anderen zu teilen finde ich ebenfalls eine sher gelungene und vor allem hilfreiche Sache! Jetzt müsste ich das nur noch hinbekommen und dann könnte auch ich meine Links mit anderen teilen, ganz im Sinne von ‘geben und nehmen’!

Eine der Aufgaben unseres Lernjobs ist es, Ideen für den Einsatz von social bookmarks und Blogs im Unterricht zu sammeln. Nun, Blogs eigenen sich hervorrangend für jedweden Sprachunterricht und können Schüler motivieren zu schreiben. Für mich als Lehrer bietet die ‘Korrektur’ der Blogs ebenfalls Vorteile: ich kann über die Kommentar-Funktion den Schülern feedback zu ihrer Arbeit geben und darüber hinaus können sich die Mitschüler gegenseitig Kommentar-Einträge schreiben und so ebenfalls ihre Schreibfähigkeiten trainieren. Social Bookmars finde ich insbesondere für Projektarbeiten, egal in welchen Fach, sehr hilfreich, da so die Schüler ihre Wissensressourcen im Netz teilen können und so auch Seiten in ihr persönliches Netzwerk aufnehmen, die sie möglicherweise ohne die Hilfe anderer allein über Suchmaschinen nicht gefunden hätte, da ja eine Suchmaschine nicht die gleichen Kriterien anwendet wie ein menschliches Gehirn, wenn es um die Bewertung bzw. Selektion von Informationen geht.

Soweit, meine erste Erfahrungen und Ideen zu IKT und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht. Und dies war übrigends mein ALLERerster Blog! Wow!

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